Fitness Company, Fitness First, Hanseatische Inkasso-Treuhand GmbH – Teil 6
7. Oktober 2009
Unsere Offensive vom 15. Juni 2009 scheint die Gegenseite mächtig zu beeindrucken. Es dauert drei Wochen, bis sie sich davon erholen und mit mehreren Zugeständnissen den Versuch starten, wieder Land zu gewinnen.
Plötzlich ist alles möglich! Der Vertrag beginnt nicht mehr Mitte Dezember 2008, sondern, wie von Frau G gewollt, am 1. Januar 2009. Und endlich, nach sieben Monaten hat es die Fitness First Germany GmbH geschafft, dem Pausenantrag zuzustimmen. Welche seltsamen Dokumente hierfür eigentlich notwendig gewesen sein sollen, ist uns immernoch unklar. Bleibt also festzuhalten, dass nunmehr nur noch sechs Monatsbeiträge zu je 34,90 € als Hauptforderung fällig sind. Ganz nebenbei verzichtet man des Weiteren auf die vormals fälligen fünf Euro für die Barzahlung der noch folgenden Monatsbeiträge. Ja, das fühlt sich an wie ein Sieg, wenn man mehr als fünfzig Prozent der Forderung eines Inkassobüros vernichtet.
Aber geben wir uns damit zufrieden? Nein!
Denn was müssen wir da noch alles lesen? Frau G soll entstandene Verzugskosten in Höhe von 70,- Euro zahlen! Aber wieso? Sie hat sich doch nichts zu Schulde kommen lassen. Ganz offensichtlich hat doch die Mandantin der Hanseatischen Inkasso-Treuhand GmbH eine Reihe von Fehlern gemacht und somit das Inkassoverfahren provoziert. Richtig dilettantisch erscheint uns der Sachbearbeiter bei der HIT jedoch, als wir feststellen müssen, dass die beigefügte Forderungsaufstellung nur 69,30 € unverzinste Inkassokosten und 61 Cent als Zinsen hierfür ausweist. Macht das 70,- Euro? Nein! Kleinlich, aber wahr!
Durch dieses Friedensangebot der HIT, aber auch durch die Unverschämtheit, mit der sie die Inkassokosten auf Frau G abzuwälzen versuchen, ist unser Kampfeswillen abermals geweckt worden. Mit Blick auf die außerordentliche Kündigung wollen wir nur noch eines: Nichts zahlen!
Doch bevor wir zu einer Antwort ansetzen können, erreicht uns ein Schreiben der HIT vom 15. Juli 2009. Leider ist das Schreiben verschwunden, aber es hatte eh nur eine Kernaussage: Ihr Attest und ihre Kündigung können wir so nicht akzeptieren.
Wie wir erneut die Sticheleien der HIT zurückgeschlagen haben, das und mehr im nächsten Teil!
Bis dahin!
Der Sebastian

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